So arbeiten wir
Ein Finanzrechner ist nur so viel wert wie die Zahlen, mit denen er rechnet, und wie ehrlich er über seine Grenzen spricht. Diese Seite beschreibt beides.
Woher die Werte stammen
Alle gesetzlichen Werte kommen ausschließlich aus Primärquellen. Zulässig sind für uns Gesetzestexte, das Bundesfinanzministerium, Bundesministerien, der Bundesanzeiger, das Statistische Bundesamt, die Deutsche Rentenversicherung und der GKV-Spitzenverband.
Ratgeberportale, Kanzleiblogs und Lohnsoftware-Hersteller nutzen wir höchstens zur Orientierung, nie als Beleg. Wenn ein Wert nur aus zweiter Hand zu bekommen ist, bauen wir ihn nicht ein.
Die Werte liegen nicht im Programmcode verstreut, sondern je Jahr in einer eigenen Datendatei. Jede dieser Dateien nennt im Kopf die Quelle für jeden einzelnen Wert. Der aktuelle Stand: Berechnungsstand 2026 – Programmablaufplan des BMF vom 12.11.2025 (endgültig)
Wie geprüft wird
Die Lohnsteuer folgt dem amtlichen Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums (§ 39b EStG). Geprüft wird sie gegen die offizielle Prüftabelle desselben Dokuments – nicht gegen selbst gewählte Beispiele. Diese Prüfung läuft automatisiert bei jeder Änderung am Programmcode.
Für alle 13 Rechner gibt es automatisierte Tests der Rechenlogik. Sie prüfen Referenzwerte, Randfälle und das Verhalten bei unsinnigen Eingaben. Ein Rechner geht nicht online, solange ein Test fehlschlägt.
Wer hinter den Inhalten steht
Die Rechner, Ratgeber und Lexikonbeiträge auf dieser Website sind redaktionell erarbeitet: recherchiert, geschrieben, gegen Primärquellen geprüft und vor der Veröffentlichung freigegeben. Verantwortlich dafür ist der Betreiber der Website.
Was es nicht gibt, sagen wir genauso deutlich: keine große Redaktion mit mehreren Fachressorts, keine externe Prüfung durch Steuerberater oder Rechtsanwälte und keine Prüfsiegel. Wo solche Angaben fehlen, fehlen sie, weil es sie nicht gibt – nicht, weil wir sie vergessen hätten.
Unsere Stärke liegt woanders: Wir nennen für jede Zahl die Quelle, wir zeigen den Rechenweg, und wir schreiben dazu, was ein Rechner nicht abbildet. Wer das nachprüfen möchte, kann es tun – dafür stehen die Quellen auf den Rechnerseiten.
Unsere Inhalte sind keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Sie beschreiben, wie etwas gerechnet wird; sie empfehlen nicht, was jemand tun sollte. Für eine Entscheidung im Einzelfall führt kein Weg an fachlichem Rat vorbei.
Wie Inhalte entstehen
Jeder Ratgeber durchläuft dieselben Schritte: Thema aus dem Themenspeicher, Prüfung gegen vorhandene Inhalte, Recherche in den Primärquellen, Fakten- und Risikoprüfung, dann eine Freigabe durch den Betreiber. Erst danach wird ein Text veröffentlicht.
Kein Text erscheint automatisch. Es gibt keine maschinell erzeugten Seiten, die ohne Gegenlesen online gehen, und keine Seiten, die nur ein Suchwort bedienen sollen.
Wo die Grenzen liegen
Jeder Rechner bildet den Regelfall ab. Sonderfälle – Einmalzahlungen, das Faktorverfahren, Versorgungsbezüge, Übergangsbereich – stehen als Einschränkung auf der jeweiligen Rechnerseite, nicht im Kleingedruckten. Maßgeblich bleibt immer die Abrechnung des Arbeitgebers oder der Bescheid der Behörde.
Gesetzliche Werte ändern sich zum Jahreswechsel. Ein Rechner rechnet deshalb immer für ein bestimmtes Jahr, und dieses Jahr steht am Ergebnis.
Wie sich die Website finanziert
Dazu steht alles auf der Seite Hinweise zu Rechnern und Inhalten. Kurz gefasst: Werbung und Partnerprogramme sind vorgesehen, und wenn sie eingesetzt werden, wird das gekennzeichnet. Die Rechenergebnisse hängen davon nicht ab.
Was an Daten verarbeitet wird und was nicht, steht in derDatenschutzerklärung. Die Rechner selbst rechnen im Browser – eingegebene Gehälter oder Kreditsummen verlassen das Gerät nicht.