Kaufkraft
Was man sich für einen Geldbetrag tatsächlich leisten kann – sie sinkt mit steigenden Preisen.
Auch: Inflation, Geldentwertung, Realwert
Die Zahl auf dem Konto sagt wenig darüber aus, was man sich dafür kaufen kann. Steigen die Preise, bekommt man für denselben Betrag weniger – das Geld verliert an Kaufkraft, obwohl der Betrag unverändert bleibt.
Nominal und real
Nominal ist der Betrag, real der Wert nach Abzug der Preissteigerung. Wer 3 Prozent Zinsen bei 2 Prozent Inflation erhält, hat real rund 1 Prozent gewonnen. Liegt die Inflation höher als der Zins, schrumpft das Vermögen real, obwohl es nominal wächst.
Der Effekt über lange Zeiträume
Bei 2 Prozent Inflation halbiert sich die Kaufkraft eines Betrags in gut 35 Jahren. Wer für die Rente plant, sollte deshalb nicht mit heutigen Beträgen rechnen, ohne die Preisentwicklung einzubeziehen.
Zwei Blickrichtungen
Man kann fragen, was ein heutiger Betrag später wert ist – oder welchen Betrag man später braucht, um sich dasselbe leisten zu können. Beides ist dieselbe Rechnung, nur von zwei Seiten betrachtet.